Great Ocean Road

Am 2. und 3. Juli haben wir uns mit unseren Mitbewohnern ein Auto ausgeliehen und sind die nahe gelegene Great Ocean Road entlang gefahren. Diese zählt zu einer der schönsten Küstenstraßen der Welt.

Am ersten Tag, wie soll es auch anders sein, hat es natürlich geregnet. Das hat uns aber keinen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir sind munter weitergefahren und siehe da, wir haben unsere ersten Koala Bären in freier Wildbahn gesehen. Das sind so abgefahrene coole Tiere.
Da wir die 12 Apostel, die an dieser Straße eine der Hauptattraktionen sind, heute wegen dem starken Regen und einbrechender Dunkelheit nicht mehr zu sehen bekamen, sind war am frühen Abend in ein Hostel eingecheckt. Das war ganz nett. Erst war es zwar ein wenig Kalt, aber das war denn schnell mit einem Feuer im offnen Kamin behoben. Ansonsten war der Abend eigentlich auch nicht recht aufregend, da ausser uns, nicht grad viele Leute da waren. Ach, fast hätt ichs vergessen: Ein paar Sekunden der Aufregung hat es dann doch noch gegeben! Der Gasherd wär uns fast um die Ohren geflogen! Nachdem eine Australierin eine Herdplatte anzünden wollte, is gleich eine Stichflamme aus allen Nähten des Ofens rausgeschossen. 🙂 Da hats Herzi gebumpert! Des derfts ma glaum! 😉


Am nächsten Tag bekamen wir dann vom Petrus die Entschädigung für den ersten Tag. Ein Blick aus dem Fenster erfüllte sich mit strahlend blauem Himmel. Dann gings sofort wieder auf die Straße um die ganzen Sehenswürdigkeiten an der Küste zu besichtigen. Die 12 Apostel waren aber gar nicht so leicht zum finden. Alles is hier riesig mit den braunen Touristenschildern ausgeschildert. Die eigentliche Hauptattraktion is dann nur mit einem kleinen Schild versehen und so ist es uns passiert dass wir diesen Ort dann erst beim dritten Anlauf gefunden haben. 🙂
Das hat sich aber dann rentiert, dass wir diesen doch noch gefunden haben. Wäre ja auch schade gewesen dies nicht zu sehen.
Nachdem wir dann unzählige Fotos geschossen haben und wir auch noch bei Japanern aufs Foto drauf mussten, die wir gar nicht kannten 🙂 gings dann noch ein wenig die Küste entlang nach Westen und dann schön langsam wieder zurück richtung Heimat, denn wir hatten noch großes vor.

Bei der Hinfahrt haben wir bereits gesehen, dass man von Apollo Bay aus einen günstigen Rundflug von 45 Minuten mit einem Sportflugzeug machen kann. Nach langem hin und her haben sich dann Jana, Iris und ich dazu entschlossen dies zu machen. Und das hat sich auf jeden Fall rentiert. Wir sind mit einem jungen Piloten die Küste entlang wieder zurück zu den 12 Aposteln geflogen. Da fragt der uns dann doch glatt ob wir einen Luping über dem Naturwunder mach wollen. Das war das coolste und aufregendste was es gibt! Erst is er ziemlich steil auf das Meer runter geflogen, hat dann wieder steil hochgezogen und so haben wir dann am besagten Ort einen dreifachen Luping gemacht! Sehr geil! Würden wir auf jeden Fall wieder machen. Nach dem kurzen Adrenalinkick ging es dann über dem Regenwald wieder zum Ausgangspunkt, wo die anderen beiden bereits gewartet haben, zurück! Ach und noch was: Die 12 Apostel haben wir dann beim Sonnenuntergang gesehen, da wir genau den richtigen Flugzeitpunkt gewählt haben.

Nun mussten wir schaun, dass wir wieder zügig richtung Melbourne zurück fuhren, da es doch schon ganz schön spät war.

Insgesamt war es ein super Ausflug, den wir nicht missen möchten.

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